{"id":16,"date":"2020-06-08T13:09:17","date_gmt":"2020-06-08T11:09:17","guid":{"rendered":"http:\/\/web.senioren-pflege.net\/?page_id=16"},"modified":"2023-05-11T15:00:54","modified_gmt":"2023-05-11T13:00:54","slug":"leistungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.wolffsche-stiftung.de\/?page_id=16","title":{"rendered":"Die Stiftung"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-16\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-16-0\"  class=\"panel-grid panel-has-style\" ><div class=\"vollBreit panel-row-style panel-row-style-for-16-0\" ><div id=\"pgc-16-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-16-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-image panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-c4f6304fc136-16\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"sow-image-container\">\n\t\t<img \n\tsrc=\"https:\/\/www.wolffsche-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/wolffsche-stiftung_head-historie_2.jpg\" width=\"850\" height=\"284\" srcset=\"https:\/\/www.wolffsche-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/wolffsche-stiftung_head-historie_2.jpg 850w, https:\/\/www.wolffsche-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/wolffsche-stiftung_head-historie_2-300x100.jpg 300w, https:\/\/www.wolffsche-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/wolffsche-stiftung_head-historie_2-768x257.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 850px) 100vw, 850px\" alt=\"\" loading=\"lazy\" \t\tclass=\"so-widget-image\"\/>\n\t<\/div>\n\n<\/div><\/div><\/div><div id=\"pgc-16-0-1\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-16-0-1-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-headline panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div class=\"roteBox panel-widget-style panel-widget-style-for-16-0-1-0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-headline so-widget-sow-headline-default-f8e4a3d24c09-16\"\n\t\t\t\n\t\t><div class=\"sow-headline-container \">\n\t\t\t\t\t\t\t<h1 class=\"sow-headline\">\n\t\t\t\t\t\tSeit mehr als 400 Jahren f\u00fcr Mitmenschlichkeit und F\u00fcrsorge in der Altenhilfe.\t\t\t\t\t\t<\/h1>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-16-1\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-16-1-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-16-1-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"2\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<h1>Geschichtliches<\/h1>\n<p>Der landgr\u00e4fliche Leibarzt und Professor der Medizin Dr. Johann Wolff hat durch testamentarische Verf\u00fcgung im Jahre 1611 die nach ihm benannte Stiftung errichtet. In die Stiftung brachte Dr. Wolff u. a. seinen halben Anteil am Rittergut Ockershausen ein. Umfangreicher Landbesitz und daraus resultierende Eink\u00fcnfte sind bis heute das wirtschaftliche R\u00fcckgrat der Stiftung.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst bestand die Stiftung aus einem \"Hospital\" genannten Geb\u00e4ude, worunter man damals kein Krankenhaus, sondern ein Wohnheim verstand.<br \/>\nHier sollten acht alte Menschen aus Marburg und Ockershausen als \"Pfr\u00fcndner\" einen w\u00fcrdigen Lebensabend verbringen. Die Stiftung war, dem Willen des Stifters entsprechend, einem protestantischen Arbeitsethos verpflichtet. Sie nahm nur Menschen auf, die in gutem Ruf standen und durch Schicksalsschl\u00e4ge arm geworden waren. Solange ihre Kr\u00e4fte ausreichten, sollten die \"Pfr\u00fcndner\" auf dem Gut mitarbeiten. Sie erhielten eine gesunde, abwechslungsreiche Kost, die Dr. Wolff genau vorschrieb, und eine \u00e4rztliche Versorgung. Auch der Tagesablauf einschlie\u00dflich der Zeiten f\u00fcr Gebet und Andacht war festgelegt.<\/p>\n<p>Die Verwaltung oblag einem Zinsmeister, den die Wolff'schen Erben und Erbinnen und sp\u00e4ter deren Nachkommen ernannten. M\u00e4nner und Frauen waren gleichberechtigt. Auch in Glaubensdingen war Dr. Wolff \"modern\". Die \"Pfr\u00fcndner\" mussten zwar evangelisch sein, aber ob sie Lutheraner oder Calvinisten waren, spielte keine Rolle, obwohl sich die beiderseitigen Theologen damals heftig bek\u00e4mpften.<\/p>\n<p>Das \"Hospital\" bestand als Vollversorgungseinrichtung f\u00fcr acht M\u00e4nner und Frauen bis 1945. Statt der Naturalverpflegung erhielten die \"Pfr\u00fcndner\" aber seit dem Ende des 19. Jahrhunderts Geld. Die wirtschaftliche Grundlage blieb der Grundbesitz, der laut Testament nicht vermindert werden durfte. Auch andere Stiftungen hatten eine solche Vorschrift, aber man hielt sich oft nicht daran, so dass das Verm\u00f6gen dahinschwand. Nicht so bei der Dr. Wolff'schen Stiftung. Wenn in Kriegs- und Krisenzeiten die Ertr\u00e4ge nicht ausreichten, hat man die Zahl der \"Pfr\u00fcndner\" verringert, den Grundbesitz aber erhalten.<\/p>\n<p>In der Zeit des Nationalsozialismus (1933 bis 1945) war der Grundbesitz stark gef\u00e4hrdet. Landwirtschaftlicher Besitz sollte nur in Bauernhand sein, und Stiftungen sollten ihre L\u00e4ndereien eigentlich bis 1941 an Bauern verkaufen. Da der Kriegsausbruch dazwischenkam, wurde die Frist bis 1948 verl\u00e4ngert. Dann galt dieses Gesetz nicht mehr. Die Wirren der Kriegszeit, in der viele Stiftungen in den Besitz der Kommunen \u00fcbergingen, h\u00e4tten beinahe das Ende der Stiftung gebracht, wenn nicht ein tatkr\u00e4ftiger Zinsmeister sie erhalten und in eine neue Rechtsform \u00fcberf\u00fchrt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Die Bewirtschaftung des Stiftungslandes wurde seit der Gr\u00fcndung st\u00e4ndig modernisiert. Schon im 17. Jahrhundert ging man an die Verpachtung an \u00f6rtliche Bauern \u00fcber. Seit den 1950-er Jahren wurden die bis dahin rein landwirtschaftlich genutzten Grundst\u00fccke an Bauherren und Gewerbebetriebe auf Erbpachtbasis vergeben.<\/p>\n<p>Dank gestiegener Eink\u00fcnfte konnte die Stiftung Ende des 19. Jahrhunderts die andere H\u00e4lfte des oben erw\u00e4hnten Gutes dazukaufen. Und 1913 konnte sie das bauf\u00e4llig gewordene alte Gutshaus durch einen gr\u00f6\u00dferen Neubau ersetzen, der noch heute ein Schmuckst\u00fcck ist (Stiftstra\u00dfe 25, wo sich auch die Verwaltung der Stiftung befindet).<\/p>\n<p>Der Neubau von 1913 hatte 15 Kleinwohnungen, von denen 7 preiswert vermietet wurden. Das Nebeneinander von 8 bezahlten \"Pfr\u00fcndnern\" und 7 zahlenden Mietern wurde nach 1945 beendet. Die Stiftung stellt seitdem nur noch subventionierten Wohnraum zur Verf\u00fcgung. Dieser wurde seit den 1960-er Jahren durch 4 Neubauten im Bachweg erheblich vermehrt, so dass die Stiftung heute \u00fcber 100 Senioren und Seniorinnen beherbergt.<\/p>\n<p>Neben der Altenstiftung gr\u00fcndete Dr. Wolff mit dem Testament von 1611 auch eine Stipendienstiftung, die er mit Kapitalverm\u00f6gen ausstattete.<br \/>\nAus den j\u00e4hrlichen Zinsertr\u00e4gen unterst\u00fctzte sie zwei bis vier evangelische bed\u00fcrftige Studenten, bis sie in der Inflation von 1923 ihr Kapital verlor. Seit den 1960-er Jahren aber hat die Stiftung die Stipendienvergabe wiederbelebt. Heutzutage werden j\u00e4hrlich bis zu 10 bed\u00fcrftige Studenten und Studentinnen mit unterschiedlich hohen Betr\u00e4gen unterst\u00fctzt, darunter auch Ausl\u00e4nder. Die Entscheidung f\u00e4llt ein Ausschuss (\"Sonderkuratorium\"), dem Vertreter der Stiftung, der Professorenschaft und des ASTA angeh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Wenn Sie mehr wissen wollen, lesen Sie die gedruckte Geschichte der Stiftung aus der Feder des Marburger Historikers Professor Dr. G\u00fcnter Hollenberg, \"Die Stiftung Dr. Johann Wolffs in Marburg 1611 bis 2011\", Marburg 2011, 144 Seiten, 31 Abbildungen, gebunden, 10 Euro. Das Buch ist erh\u00e4ltlich bei der Dr. Wolff'schen Stiftung, Stiftstra\u00dfe 25,35037 Marburg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><div id=\"pgc-16-1-1\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-16-1-1-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child\" data-index=\"3\" ><div class=\"panel-widget-style panel-widget-style-for-16-1-1-0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<h3 style=\"text-align: center;\">Das Wolff\u00b4sche Wappen<\/h3>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><div id=\"panel-16-1-1-1\" class=\"so-panel widget widget_sow-image\" data-index=\"4\" ><div class=\"panel-widget-style panel-widget-style-for-16-1-1-1\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-8b5b6f678277-16\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"sow-image-container\">\n\t\t<img \n\tsrc=\"https:\/\/www.wolffsche-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/wolffsche-stiftung_historie-3.jpg\" width=\"601\" height=\"754\" srcset=\"https:\/\/www.wolffsche-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/wolffsche-stiftung_historie-3.jpg 601w, https:\/\/www.wolffsche-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/wolffsche-stiftung_historie-3-239x300.jpg 239w\" sizes=\"(max-width: 601px) 100vw, 601px\" alt=\"\" loading=\"lazy\" \t\tclass=\"so-widget-image\"\/>\n\t<\/div>\n\n<\/div><\/div><\/div><div id=\"panel-16-1-1-2\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" data-index=\"5\" ><div class=\"panel-widget-style panel-widget-style-for-16-1-1-2\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<h3 style=\"text-align: center;\">Unser Haupthaus<br \/>\num 1800<\/h3>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><div id=\"panel-16-1-1-3\" class=\"so-panel widget widget_sow-image panel-last-child\" data-index=\"6\" ><div class=\"panel-widget-style panel-widget-style-for-16-1-1-3\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-image so-widget-sow-image-default-89f16426b92c-16\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"sow-image-container\">\n\t\t<img \n\tsrc=\"https:\/\/www.wolffsche-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/wolffsche-stiftung_historie-1.jpg\" width=\"800\" height=\"675\" srcset=\"https:\/\/www.wolffsche-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/wolffsche-stiftung_historie-1.jpg 800w, https:\/\/www.wolffsche-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/wolffsche-stiftung_historie-1-300x253.jpg 300w, https:\/\/www.wolffsche-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/wolffsche-stiftung_historie-1-768x648.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" alt=\"\" loading=\"lazy\" \t\tclass=\"so-widget-image\"\/>\n\t<\/div>\n\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschichtliches Der landgr\u00e4fliche Leibarzt und Professor der Medizin Dr. Johann Wolff hat durch testamentarische Verf\u00fcgung im Jahre 1611 die nach ihm benannte Stiftung errichtet. In die Stiftung brachte Dr. Wolff u. a. seinen halben Anteil am Rittergut Ockershausen ein. Umfangreicher<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.wolffsche-stiftung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/16"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.wolffsche-stiftung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.wolffsche-stiftung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wolffsche-stiftung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wolffsche-stiftung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16"}],"version-history":[{"count":261,"href":"https:\/\/www.wolffsche-stiftung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/16\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1326,"href":"https:\/\/www.wolffsche-stiftung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/16\/revisions\/1326"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.wolffsche-stiftung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}